Digitalisierungs-Werkstätten der Zukunftsinitiative "Handwerk 2025“

Inhalt

Die digitale Transformation von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen ist eines der Zukunftsthemen im baden-württembergischen Handwerk.

Eine Maßnahme zur Unterstützung der digitalen Transformation ist die Durchführung von geförderten „Digitalisierungs-Werkstätten“. Mit diesen Werkstätten werden kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg bei der Ausarbeitung und Umsetzung einer konkreten Digitalisierungsstrategie für die Implementierung digitaler Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle durch eine Kombination von Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Lösungserarbeitung und Beratungsexpertise modellhaft unterstützt sowie geeignete Transfermaterialen abgeleitet.

Um welche Themen geht´s?

In einer kleinen Gruppe von in der Regel bis zu 6 Unternehmen erarbeiten Handwerksbetriebe eine Digitalisierungsstrategie bzw. ein mit der Digitalisierung in Verbindung stehendes Thema für ihren Betrieb, z.B. Papierloses Büro, Digitale Kommunikation zwischen Baustelle und Büro, RFID-Chips, Digitale Aufmaß-Systeme, BIM – Building Information Modeling. Sie entwickeln Umsetzungsmöglichkeiten und schließlich sollen die Ergebnisse im eigenen Betrieb begleitet umgesetzt werden. Die Betriebe tauschen die gemachten Erfahrungen mit den Beteiligten in begleitenden Workshops aus. Mit der Digitalisierungs-Werkstatt sollen die Betriebe entscheidungsrelevante Informationen und Unterstützung bei der Umsetzung erhalten. Zudem soll ein Wissenstransfer der Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben in die Verbände und zu den entsprechenden Mitgliedsbetrieben stattfinden.

An einer Digitalisierungs-Werkstatt sind neben den Unternehmerinnen und Unternehmern mindestens auch ein Vertreter des Fachverbandes (Berater/in) sowie ein externer Experte als Impulsgeber (z.B. Wissenschaft, Kunden, Industrie, Software-Anbieter, Planer) beteiligt.

Der Ablauf einer Digitalisierungs-Werkstatt

  1. (Optional) Analyse der Ist-Situation der Digitalisierung in den beteiligten Betrieben durch die Berater/innen sowie ggf. Nachjustie- rung der Teilnehmer.
  2. (Optional): Kick-off-Workshop zur Gruppenbildung, Vorstellung des Schwer- punktthemas und externer Impuls im Rahmen eines Unternehmerabends
  3. Konzeptworkshop zur Vorstellung des Ist-Zustandes in den Betrieben und der Planungen für die Umsetzungsprojekte, kollegiale Beratung sowie Impulse von externen Experten, Teilnahme der Berater/innen
  4. Umsetzungsphase (1) mit Begleitung durch die Berater/innen in den jeweili- gen Betrieben
  5. Umsetzungsworkshop zur Vorstellung praktischer Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen aus der ersten Umsetzungsphase, kollegiale Beratung, Festlegung finaler Umsetzungsschritte, Teilnahme der Berater/innen
  6. (Optional) Umsetzungsphase (2) mit Begleitung durch die Berater/innen in den jeweiligen Betrieben
  7. (Optional) Schlussveranstaltung: Unternehmerabend
  8. Transferphase zur Erarbeitung von Transferunterlagen (Checklisten, Leitfäden, Berichte, Prozessbeschreibungen) durch die begleitenden Berater/innen und redaktionelle Aufarbeitung und Publikationsgestaltung für den Wissenstransfer ins Handwerk.

In der Regel läuft eine Digitalisierungs-Werkstatt über bis zu 10 Monate.

Verbände und Kammern sind Veranstalter

Antragsberechtigt als Initiatoren und Organisatoren von “Digitalisierungs-Werkstätten” sind die Handwerkskammern, die Landesinnungs- und Fachverbände des Hand- werks sowie die Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg.

Zielgruppe der Digitalisierungs-Werkstätten sind Inhaberinnen und Inhaber, Führungs- und Fachkräfte kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe aus Baden-Württemberg.

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