Virtual Reality im Planungs- bzw. Kundenberatungsprozess

Steckbrief

Träger

Initiator und Organisator der Digitalisierungswerkstatt ist die Kreishandwerkerschaft Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald – Markgräflerland.

Status

Das Projekt wurde mit einem Kick-Off-Workshop am 7. Mai 2021 gestartet.

Thema

Dem Kunden bereits vor der Baumaßnahme zeigen wie sein neues Bad nach der Renovierung aussieht, wie sich seine Wohnung mit einem neuen Anstrich, einem Strukturputz, neuen Bodenbelägen oder einer neuen Treppe in ein Schmuckstück verwandelt – diese Möglichkeiten bieten sich heute mit 3-D-Visualisierungen.

Immer mehr Kunden wollen schon vor einer Baumaßnahme wissen, wie ihr Projekt nach der Fertigstellung aussieht. Klassische Bau- bzw. Objektzeichnungen werden in wenigen Jahren passé sein. Mit der Digitalisierung und Visualisierung von Projekten können das neue Badezimmer, die neue Küche oder das ganze Haus schon in der Planungsphase realitätsnah abgebildet und gemeinsam gestaltet werden. Der Kunde als Laie kann sich buchstäblich ein Bild machen. Gemeinsam können Varianten wie unterschiedliche Materialien oder Raumeinteilungen simuliert und entschieden werden.

Im Digitalisierungsworkshop der Kreishandwerkerschaft Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald – Markgräflerland erarbeiten sechs Innungsfachbetriebe aus unterschiedlichen Gewerken ihre individuellen Digitalisierungsstrategien, um ihre Kunden, aber auch weitere am Planungs- und Bauprozess Beteiligte „ins Bild zu setzen“.

Über die rasant fortschreitenden technischen Entwicklungen im Bereich der „Augmented Reality“ bzw. „Virtual Reality“ berichtete Jens Leyh vom Fraunhofer Institut im Kick-Off-Workshop. Im Handwerk werden diese Techniken Treiber für neue Geschäftsmodelle und  Anwendungsszenarien sein, die weit über die bereits verbreitet zum Einsatz kommenden 3D-Showroom- und Planungssoftware-Lösungen hinausgehen.

Das Handwerk muss sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Mitarbeiter und welches Knowhow in 10 Jahren noch im Betrieb vorhanden sind und welche Geschäftsfelder dann bedient werden. Unter diesen Gesichtspunkten wird ein Team spezialisierter Digitalisierungsberater die Teilnehmer in den kommenden vier Monaten begleiten. Zielsetzung ist, dass am Ende des Projekts jeder teilnehmende Handwerksunternehmer die für seinen Betrieb passende digitale Umsetzung erfährt.

Neben der Individualberatung steht der Austausch untereinander, aber auch im
Netzwerk zu Anwendern, Anbietern technischer Lösungen und IT-Fachleuten. Die erarbeiteten Lösungen und Erfahrungen wird die Kreishandwerkerschaft ihren Mitgliedsbetrieben nach Projektende in Transferunterlagen zur Verfügung stellen.

Teilnehmer

Unsere Zielgruppe sind Handwerksunternehmen unterschiedlicher Gewerke, die im Bereich Innenausbau tätig sind und digitale Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle durch eine Kombination von Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Lösungserarbeitung und Beratungsexpertise umsetzen möchten. Der Eigenanteil für ein teilnehmendes Unternehmen beträgt 700,00 Euro.

Sechs Handwerksbetriebe, die einer Innung der Kreishandwerkerschaft Freiburg angeschlossen sind, nehmen an der Digitalisierungs-Werkstatt teil, um für den Prozess der Visualisierung solcher Projekte betriebsindividuelle Lösungen zu finden.

Ablauf

  • Externe Berater kommen in die teilnehmenden Betriebe, um individuelle Digitalisierungsstrategien zu erarbeiten sowie die Umsetzung erster Maßnahmen zu begleiten
  • In drei Workshops gibt es Informationen und Impulse externer Experten und einen Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.  

 

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