Digitalisierung im Elektrohandwerk

Im Rahmen der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 ist das Modellprojekt „Digitalisierung von Zustandsberichten und Service-Engineering im E-Handwerk“ (DigiZuSe) im November 2019 gestartet. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg leitet das Projekt und arbeitet mit Wissenschaftlern des Steinbeis-Verbunds und der Universität Stuttgart zusammen.

Ziele von DigiZuSe

Kernziele des Modellprojekts, das bis zum 31. Dezember 2020 läuft, sind unter anderem die systematische Erfassung und Digitalisierung von vorhandenen Zustandsberichten zu elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, die die E-Handwerksbetriebe bei verschiedenen E-CHECK-Prüfungen erstellen. Der E-CHECK ist eine standardisierte, anerkannte Prüfung des Zustands elektrischer Anlagen in Gebäuden und von elektrischen Geräten. Die Daten werden in einer Datenbank erfasst, aufgearbeitet und nachfolgend anonymisiert ausgewertet. Auf Basis der Daten sollen im Anschluss für das Elektrohandwerk neue Geschäftsmodelle erarbeitet und z.B. abgeleitete Empfehlungen zu Prüfschwerpunkten, Prüfzyklen/Serviceintervallen und Instandhaltungsmaßnahmen gegeben werden. Bei der Auswertung der Daten sollen auch KI-Algorithmen angewendet werden.

Partner des Modellprojekts DigiZuSe

Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Ferdinand-Steinbeis-Institut der Steinbeis-Stiftung, dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik 1 der Universität Stuttgart, der STASA GmbH und mit Elektrofachbetrieben aus den Gewerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau die Datenbasis sowie die relevanten Rahmenbedingungen, führt mit den Partnern die Auswertungen auf Basis des zu entwickelnden KI- und Analysekonzeptes durch und verwendet diese Auswertungen für die Entwicklung innovativer datenbasierter Services und Dienstleistungen.

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