Interaktives ÜBA-Lernkonzept mittels Augmented Reality (AR)

Steckbrief

Träger

Handwerkskammer Stuttgart

Status

Projekt läuft noch bis voraussichtlich 30.04.2021

Thema

Im Rahmen dieses Projekts sollen Augmented Reality-Anwendungen in überbetrieblichen Ausbildungskursen entwickelt und eingebunden werden. Erreich wird dies durch die Entwicklung einer App, die mittels Endgeräten direkt in den Unterricht integriert werden kann. Komplexe technische Vorgänge können so für die Auszubildenden direkt und unmittelbar erfahrbar gemacht werden, wodurch sich ein enormer Mehrwert für die Lernprozesse selbst ergibt.

Gleichzeitig wird auch methodisch-didaktisch durch die Entwicklung von Konzepten abgesichert, dass die Inhalte sinnvoll und nachhaltig an die Auszubildenden vermittelt werden können.

Mit der Abbildung der Realität im virtuellen Raum wird schließlich auch das Ausprobieren und spielerische Lernen ermöglicht. Durch die zukunftsorientierte Entwicklung wird auch technisch dafür gesorgt, mögliche Entwicklungen wie z.B. für den Alltag nutzbare AR-Brillen später mit der App koppeln und nutzen zu können.

Mit Augmented Reality lernen – die Wirklichkeit Auszubildender per App anreichern

Im April 2021 soll es an den Start gehen, aber bereits seit Ende 2019 arbeitet die Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart im Rahmen der Zukunftsinitative Handwerk 2025 an einem Augmented Reality-Konzept für die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA). Die Idee dahinter ist es, das Verständnis der Auszubildenden für abstrakte Lerninhalte mithilfe von Simulationen oder animierten Modellen zu fördern. Die kurz vor der Programmierung stehenden Apps soll eine Wiederholung von Arbeitsabläufen ermöglichen und Lernfortschritte dokumentieren.

Konkret schweben der Bildungsakademie drei Apps für die Gewerke Zahntechnik, Kraftfahrzeugtechnik Sanitär-Heizung-Klima-Technik vor, die in elf ÜBA-Kursen zur Anwendung kommen sollen. Ziel ist es nicht nur Lernprozesse zu unterstützen, Lernerfolge zu steigern und Lernfortschritte zu dokumentieren, sondern auch die Lehrenden zu entlasten und die Auszubildenden zu motivieren. Außerdem soll der Materialverschleiß verringert und die Arbeitssicherheit gesteigert werden.

Den Auftakt zum Projekt bildete eine Bedarfsanalyse, während der die überbetrieblichen Ausbildungskurse im Detail zu durchleuchtet wurden. Unterweisungspläne, Hospitationen und Experteninterviews ermöglichten Rückschlüsse auf sinnvolle Anwendungsszenarien und mündeten in ein pädagogisches Konzept, das nun in eine Programmierung überführt werden muss. Aktuell finden letzte konzeptionelle Überlegungen zu Lernszenarien, notwendiger Apparatur, Geräten und Bauteilen sowie zum Design statt. Anfang 2021 sollen die fertig programmierten Apps pilotiert und evaluiert werden, zum Einsatz kommen sollen sie ab April 2021.

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