Ökonimosche Nachhaltigkeit im Handwerk

Eine nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensstrategie sichert den langfristigen Unternehmenserfolg. Der Fortbestand des Unternehmens kann gesichert werden, Arbeitsplätze in der Region angeboten werden und das Handwerk einen gesamtwirtschaftlicher Stabilitätsfaktor darstellen. Durch eine gezielte Förderung von Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen wird das Innovationspotential unterstrichen. Die kleinbetrieblichen Strukturen der Handwerksbetriebe sind ein klarer Vorteil bezüglich der Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit bei Veränderungen auf dem Markt.

Nachhaltigkeit ist ein Treiber von Innovationen. Die nachhaltige Transformation eines Handwerksunternehmens fordert ein Umdenken in vielen Bereichen, wie beispielsweise Prozesse, Einsatz von Ressourcen oder der Einsatz neuer Technologien.

Der zukunftsorientierte Umgang mit Wissen hat gerade im Handwerk, das traditionell Wissen und Erfahrungen weitergibt und weiterentwickelt, einen hohen Stellenwert. Ein strukturierter Umgang hilft bei der Sicherung dieses Guts und beugt einem Wegfall von Wissen, bei dem Ausscheiden einzelner Personen, vor.

Handlungsempfehlungen für Betriebe

  • Ein realistischer Blick in die Zukunft des Unternehmens und auf die nachfolgende Generation ist frühzeitig wichtig, um den Fortbestand des Unternehmens und damit auch für die Sicherung der Arbeitsplätze.

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    Ein ausgewogenes Fundament der Geschäftstätigkeiten und die Vorbereitung auf unvorhersehbare Situationen ist wichtig für die wirtschaftliche Stabilität und ökonomische Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Kundinnen und Kunden und Auftraggebenden aus. Verpflichten Sie sich den Wünschen und Interessen Ihrer Kundinnen und Kunden und bringen Sie diesen, neue und nachhaltige Produkte und Nutzungsverfahren näher.

     

  • Das Handwerk besitzt grundsätzlich eine besonders ausgeprägte Innovationsbereitschaft. Nutzen Sie die Nähe zum Markt und hohe Flexibilität des Handwerks, sowie die gute Qualifikation Ihrer Mitarbeitenden, um neue technologische Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und am Markt umzusetzen.

     

  • Das Wissen und gemachte Erfahrungen im Unternehmen sind ein wertvolles Gut. Die Weitergabe und Sicherung des Wissens, sowie wie das Lernen aus Erfahrungen entscheiden über das Arbeitsniveau und die Qualität der Leistungen auf dem aktuellen Stand der Technik.  Entwickeln Sie ein systematisches Management, wie zum Beispiel eine Wissens- oder Lieferantendatenbank.

  • Für Themen der ökonomischen Nachhaltigkeit sprechen Sie gerne die betriebswirtschaftlichen Berater*innen Ihrer Handwerkskammer oder Ihres Fachverbands an.

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