„ERFA-Gruppen Handwerk 2025“ – Erfahrungsaustausch-Gruppen zu Zukunftsthemen des Handwerks

Inhalt

Eine Maßnahme zur Sensibilisierung und zum Wissenstransfer wesentlicher Zukunftsthemen in kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg im Rahmen der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 ist die Förderung von Erfahrungsaustausch-Gruppen.


Worum geht´s?

Mit der Förderung von Erfahrungsaustauschgruppen sollen kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg in ihrem Gewerk oder auch gewerkeübergreifend zukunftsrelevante Themen in einem moderierten Umfeld diskutieren und ihre Erfahrungen untereinander austauschen („Unternehmer lernt vom Unternehmer“).

Um diese Themen kann es gehen:

  •  Digitalisierung: Digitale Transformation von Betriebsprozessen und Geschäftsmodellen, Anwendung neuer digitaler Technologien, Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz, Unterstützungsmöglichkeiten
  • Innovation: Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, In- formationsvermittlung zu neuen technologischen Entwicklungen, Stärkung der Innovationsfähigkeit
  • Kooperation: Notwendigkeit, Anbahnung und Management von Kooperationen und Netzwerken, Entwicklung kooperativer Geschäftsmodelle, Stärkung der Kooperationsfähigkeit
  • Personal: Fachkräftegewinnung und -sicherung, Personalentwicklung, Personalführung, Nachfolgeplanung, Beteiligung am Betriebserfolg, Wissensmanagement und Arbeitgeberattraktivität
  • Strategie: Strategische Betriebsführung und Neuausrichtung, systematische Strategieentwicklung.


Für wen ist eine Erfa-Gruppe geeignet?

Die Erfahrungsaustauschgruppen sollen aus mehreren Unternehmen des Handwerks und ggf. auch darüber hinaus gebildet werden, vertreten durch die Inhaber oder durch Führungs-/Fachkräfte der Betriebe.

Die Gruppen sollen den eigenen betrieblichen Horizont erweitern, es ermöglichen, von den unternehmerischen Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu lernen, betriebliche Entscheidungen im Vorfeld zur Diskussion zu stellen und damit vorbereiten zu können. Außerdem kann durch Erfahrungsaustausch-gruppen auch die Kooperation zwischen Betrieben angeregt und initiiert werden.

Innerhalb der Gruppen sollte eine möglichst homogene Betriebsstruktur mit 8 bis 15 Teilnehmern gegeben sein.

Die einzelne Gruppe sollte sich innerhalb eines Jahres in der Regel zweimal treffen.

Gefördert werden können sowohl Erfahrungsaustauschgruppen innerhalb eines Gewerks, als auch zwischen Gewerken sowie auch mit Unternehmen außerhalb des Handwerks, um z.B. im Rahmen von Angeboten aus einer Hand oder von Building- Information-Modeling das fachlich-prozessuale Verständnis für andere Gewerke/Wirtschaftsbereiche zu fördern. In Gruppen mit Beteiligung von Unternehmen außerhalb des Handwerks sollten die Handwerksunternehmen die Mehrzahl bilden.

Antragsberechtigt als Initiatoren und Organisatoren der Erfahrungsaustauschgruppen sind die Handwerkskammern, die Landesinnungs- und Fachverbände des Handwerks sowie die Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg.

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