Studie zu Beschäftigungseffekten durch die Transformation im Kfz-Gewerbe

Steckbrief

Projektträger

e-Mobil BW

Status

Voraussichtlich werden im November 2022 die Ergebnisse der Studie vorgestellt.

Hintergrund

Die Studie wird die Frage klären, wie das baden-württembergische Kfz-Handwerk in Zukunft aussehen wird. Analysiert werden derzeitige Abhängigkeiten und Treiber der Veränderung des Gewerbes. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Wie baden-württembergische Kfz-Betriebe in Zukunft aussehen

Das Kfz-Handwerk wird mit verschiedenen Auswirkungen konfrontiert. Digitalisierung und Elektrifizierung verändern den Markt, Software wird zum wesentlichen Fahrzeugbestandteil. Das Bindeglied zwischen Fahrzeugherstellern und Kunden wird durch neue Wettbewerber am Markt zurückgedrängt. Was sind die zentralen Treiber der Veränderungen?

Die Studie zu den Beschäftigungseffekten im baden-württembergischen Kfz-Gewerbe mit dem Blick auf 2030 und 2040 untersucht den Transformationsprozess und wie konkrete, praxistaugliche Handlungsempfehlungen für Vertriebe, Verbände und Politik aussehen können. Quantitative und qualitative Auswirkungen von neuen Antriebsvarianten und veränderten Vertriebsmodellen sowie digitale Arbeitsweisen werden betrachtet.

Schwerpunktthema „Transformation des Kfz-Gewerbes“ für Zukunftsinitiative Handwerk 2025

Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen der Zukunftsinitiative Handwerk 2025 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Die Studie wurde von e-Mobil BW in Auftrag gegeben mit dem Ziel, derzeitige Abhängigkeiten im Kfz-Gewerbe und Treiber der Veränderung zu analysieren. Gemeinsam mit der Landeslotsenstelle Transformationswissen BW werden mit den voraussichtlichen Ergebnissen im November 2022 Auswirkungen von Digitalisierung und Elektrifizierung auf die Beschäftigungsstrukturen in den Jahren 2030 und 2040 identifiziert. Unterstützt wird das Vorhaben von der baden-württembergischen IG-Metall, dem Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg und vom Strategiedialog Automobilwirtschaft BW.

Chancen und Risiken für das Handwerk

Aktuelle Tätigkeiten wie Kaufberatung, Teilelogisitk, Reparaturen von konventionellen Antrieben und Wiedervermarktung von Gebrauchtwagen werden durch die veränderte Art der Wertschöpfung umstrukturiert.

Herkömmliche Gebrauchtwagenvermittlung wird durch neue Plattformen verändert. Die Verkehrs- und Mobilitätswende sorgt dafür, dass weniger Autos fahren und lassen den Markt schrumpfen. Neue Technologien erfordern andere Kenntnisse, für Wartung und Reparaturen werden zum Beispiel Wissen über Over-the-Air-Updates und Connected Car Services benötigt. Langfristige Effekte der Corona-Pandemie wie Home Office tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass PKW weniger im Einsatz sind.

Handlungsempfehlungen können für Betriebe, Sozialpartner und die Politik formuliert werden. Es werden neue Berufs- und Weiterbildungsangebote entstehen, praxisorientierte Leitfäden geschrieben und gemeinsame Aktivitäten der Stakeholder initiiert.

Zeitplan für das Studienprojekt

Am 24.05.2022 fand ein Expertenworkshop beim IfA in der Zukunftswerkstatt 4.0 mit vier Arbeitsgruppen im „World Café“ statt. Diese Arbeitsgruppen bestanden aus Digitalisierung und Automatisierung der Fahrzeuge, Digitalisierung der Geschäftsprozesse, Elektrifizierung und Vertriebsmodelle. Zwischen IG Metall, Kfz-Verband und e-Mobil BW erfolgt am 03.06. eine Abstimmung zum weiteren Fortgang mit den beauftragten Fraunhofer und IfA. Erste Ergebnisse erfolgen voraussichtlich Ende Juli mit Vorbehalt.

Im Rahmen des Top Level Meetings des Strategiedialogs Automobilwirtschaft wird am 16.11.2022 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Brüssel vorgestellt.

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